Kehlbleche
Mit unseren Kehlblechen sichern Sie die Wasserableitung an den Übergängen zwischen zwei Dachflächen. Gefertigt aus hochwertigen Materialien, gewährleisten sie eine dauerhafte Abdichtung und schützen das Dach vor Feuchtigkeitsschäden. Ideal für Neubau und Sanierung.
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Kehlbleche / Dachkehlen – sicherer Wasserabfluss am Dach
Bezeichnungen & Anwendungsbereiche
Kehlbleche werden auch bezeichnet als: Dachkehlblech, Kehlprofil, Dachkehle, Talblech, Rinnkehle, Kehlabdeckblech, Kehlrinne oder Kehlblechprofil.Sie bilden die wasserführende Rinne in der Schnittlinie zweier Dachflächen und schützen die Dachkonstruktion dauerhaft vor eindringender Feuchtigkeit.
Typische Anwendungen von Kehlblechen
- innere Anschlüsse zweier Dachflächen (z. B. Hauptdach und Anbau)
- Dachkehlen an Gauben, Zwerchgiebeln und Dachaufbauten
- Übergänge zwischen unterschiedlichen Dacheindeckungen (Ziegel, Pfannen, Trapezblech, Stehfalz usw.)
- gezielte Ableitung von Regenwasser in Richtung Traufe
- Sanierung und Nachrüstung bestehender Dachkehlen
Kehlbleche sind damit ein zentrales Detail im Dachbereich: Sie sorgen für einen kontrollierten Wasserabfluss, reduzieren die Belastung der Eindeckung und verlängern die Lebensdauer der gesamten Dachkonstruktion.
Material & Ausführung
Je nach Dachaufbau und Optik kommen unterschiedliche Metalle zum Einsatz, z. B.:- verzinktes Stahlblech
- Aluminiumblech
- Titanzink
- Kupfer
Glattbleche lassen sich passgenau abkanten, sodass Kehlbleche in verschiedenen Breiten, Schenkellängen und Materialstärken gefertigt werden können – ideal für Kehlbleche nach Maß bei Neubau und Sanierung.
Montagehinweis für Kehlblech / Dachkehle
Untergrund vorbereiten:
- Unterkonstruktion und Unterspannbahn in der Kehlzone prüfen, lose Teile entfernen, Oberfläche reinigen.
- Kehlbleche von der Traufe zum First verlegen, Kehlachse gerade ausrichten. Eine Stoßüberlappung von ca. 100–150 mm einplanen; bei längeren Kehlen mit Gefälleverlauf arbeiten.
- Je nach Dachaufbau verdeckt oder im Randbereich befestigen, z. B. mit geeigneten Edelstahlschrauben oder Nägeln. Schrauben nicht im Wasserlauf der Kehlmitte setzen.
- Ziegel, Pfannen oder Trapezbleche seitlich mit ausreichender Überdeckung auf das Kehlblech führen; bei Bedarf Dichtbänder oder Formteile einsetzen.
- Stoßbereiche, Überlappungen und Anschlüsse auf Dichtigkeit prüfen, ggf. nacharbeiten. Auf freien Wasserablauf achten – keine Verschmutzungen, Absätze oder Rückstauzonen.
So montiert, sorgt das Kehlblech als Dachkehle zuverlässig für einen kontrollierten Wasserabfluss und schützt Sparren, Schalung und Dämmung dauerhaft vor Feuchtigkeitsschäden.
